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AV-views.de AV-views 2010/1 Meisterklasse |

Neuer Visualizer von Wolfvision
Meisterklasse
WolfVision baut seit Jahren Visualizer der Spitzenklasse. Sie haben sogar den Begriff erfunden und ärgern sich ein wenig, dass sie ihn sich nicht haben schützen lassen. Auf der ISEurope haben sie ein neues Top-Gerät vorgestellt.
Geführt wird das Unternehmen aus Klaus (Österreich) von den beiden Wolf Brüdern. George ist für das Marketing zuständig, sein Bruder Martin für die Technik. Und wenn man Martin Wolf auf das neueste Produkt anspricht, so ist ein Leuchten in seinen Augen nicht zu übersehen. Und das liegt nicht nur daran, dass er äußerst er-folgreich eine Diät absolviert hat, sondern dass er mit dem VZ-P-38 ein Gerät vor-stellen konnte, dass seinen Aussagen entsprechend alles enthält, was WolfVision anzubieten hat. Herausgekommen ist dabei ein Visualizer mit feinster moderner Technik. Um es vorwegzunehmen: Der P-38 kostet viel Geld und wird nicht für nor-male Institutionen finanzierbar sein. Aber dort, wo er überwiegend gebraucht werden wird, in Gerichtssälen oder in medizinischen Anwendungen, dort wird er glänzen, wenn er 3D-Objekte aufnehmen und weiterverarbeiten darf. In diesen Institutionen soll er dann jahrelang seine Arbeit verrichten, denn Martin Wolf ergänzt, dass die Visualizer aufgrund ihrer robusten Bauweise, bewusst auf Langlebigkeit konstruiert und gefertigt werden.
Look and Feel
Im Jahr 1988 kam der Ur-Visualizer, der VZ-10, auf den Markt. Jetzt, 22 Jahre spä-ter, ist es der VZ-P38. Was sofort auffällt ist sein neues Design und besonders das Display im Kopf des Visualizers. Das Design wurde komplett überarbeitet, so dass es nach Ansicht WolfVisions dem „Look and Feel“ des 21. Jahrhunderts entspricht und auch noch in den nächsten Jahren keiner wesentlichen Veränderung bedürfen wird. Eine wesentliche Neuerung ist, dass der Body des Visualizers, der die gesam-te Technik beherbergt, jetzt versenkbar ist und dass der Nutzer eine deutlich homo-genere Arbeitsoberfläche hat, als das bei den alten Modellen der Fall war. Augenscheinlichstes Merkmal ist aber das Display, das oben im Spiegelkopf integ-riert ist und sich nach oben aufklappen lässt. Bei genauerem Hinsehen stellt sich das LC-Diplay als Touchscreen-Fernbedienung heraus, die obendrein auch noch über Funk arbeitet. Das bedeutet, dass der Benutzer sich im Umkreis von zehn Me-tern frei um den Visualizer bewegen und ihn bedienen kann. Auf dem Display kann man jederzeit das Vorschaubild betrachten. Überhaupt sind die Bedienungselemen-te auf die wichtigsten reduziert und übersichtlich angebracht. Der Clou: Die Ablage-fläche im Kopf des Visualizers ist gleichzeitig Ladestation für die Akkus. Und wenn wir schon beim Kopf sind, so beinhaltet der noch ein pfiffiges Detail. Es ist das Zoom-Rad, das am oberen Ende des Arms angebracht ist und somit dem Nutzer ei-ne der gebräuchlichsten Funktionen bereitstellt, ohne dass er sich auf dem Tasten-feld neu orientieren muss.
Synchronisiertes Lichtfeld
Nicht ganz neu, aber immer noch erwähnenswert, weil es enorm praktisch ist, ist das synchronisierte Leuchtfeld. Bei dieser Technik wird ein Leuchtfeld auf die Grundplatte des Visualizers projiziert, dessen Format exakt der Kameraposition ent-spricht. Der Anwender hat somit eine Positionierungshilfe für seine 3D-Objekte und kann sich sicher sein, dass die Objekte genau so aufgezeichnet werden, wie er sie hingelegt hat. Selbst beim Zoomen verändert sich das Leuchtfeld entsprechend. Durch diese intuitive Bedienung entfällt ein ständiges Korrigieren der Position. Aus der parallelen Anordnung von Kamera und Beleuchtungssystem ergibt sich aber noch ein weiterer Vorteil: Der damit verbundene parallele Strahlengang von Licht und Aufnahme ermöglicht eine schattenfreie Ausleuchtung der auf der sich im Lichtfeld befindlichen Objekte. Selbst die Innenseiten hohler Objekte sind dabei zu erkennen, ohne dass Einstellungen am Beleuchtungssystem vorgenommen werden müssen.
Diesen Artikel finden Sie komplett in der AV-views 2010/1 auf der Seite 18
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