AV-views: Das Magazin für audiovisuelle Kommunikation und Präsentation





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AV-views.de Aktuell Literatur - Tipps Präsentieren und Moderation
Literatur - Tipps
/ Präsentieren und Moderation



TaschenGuide Trainer "Selbstmanagement"

Stress, Termine, Zeitdruck: Immer mehr Menschen hetzen, beruflich wie privat, von einem Termin zum nächsten. Kein Problem, so lange sie dabei glücklich und ausgeglichen sind. Bedenklich wird es aber, wenn nicht mehr sie selbst, sondern der Terminkalender, das überfüllte E-Mail-Postfach oder nicht zu bewältigende Papierstapel auf dem Schreibtisch über ihren Tagesablauf und ihre Ziele bestimmen. Wer heute in Beruf und Alltag erfolgreich sein will, muss lernen, selbst in angespannten Situationen die eigenen Ressourcen systematisch und klug zu managen. Wie aber funktioniert effizientes Selbstmanagement? Es gilt die eigenen Wünsche, Stärken und Schwächen zu analysieren und alle Lebensbereiche in die richtige Balance zu bringen. Sonst droht früher oder später nicht nur Überforderung und Unzufriedenheit, sondern letztlich der Burn-out. Mit dem aktuellen Haufe TaschenGuide Trainer "Selbstmanagement" lernt der Leser anhand von Übungen und Tests, wie er seine Potenziale erkennt und voll ausschöpft, wie er Blockaden überwindet, klare Linien in seinem Leben schafft und seine Work-Life-Balance optimiert. Was ist für mich Erfolg? Wie kann ich mich besser organisieren? Welche Werkzeuge sind hilfreich? Der Autor Horst Müller hat aus seiner Praxis als Selbst- und Zeitmanagement-Berater über 40 Übungen zusammengestellt, mit denen es gelingt, diese Fragen für sich zu beantworten und so Schritt für Schritt Zeit- und Termindruck in den Griff zu bekommen. Ergänzt werden die Übungen im Buch durch umfangreiche Tests, Arbeitsblätter und MindMaps auf CD-ROM. Mit dieser Herangehensweise beginnt der Leser, bereits von der ersten Übung an, mit seinem ganz persönlichen Selbstmanagement. Zahlreiche Praxistipps und Beispiele helfen das Erlernte direkt umzusetzen.
H. Müller, Rudolf Haufe Verlag, München 2007, 128 Seiten + CD-ROM, 9,90 Euro, ISBN: 978-3-448-08272-2



StimmCoaching

DVDs, Hörbuchkassetten bilden eine schöne Ergänzung zu Büchern. Wer viel vo Publikum reden muss, sollte sich um sein wichtigstes Instrument - die Stimme - kümmern, damit sie gesund bleibt und stabil in Ton, Stärke, Modulation Tempo und Klang. Diese DVD ist für das Selbststudium gedacht. Der Nutzer wird mit der Funktionsweise der Stimme vertraut gemacht und kann anhand von vorgeführten, leicht nachzumachenden Übungen seine Stimme selbst trainieren. Gähn- oder Kauübungen erweitern beispielsweise den Resonanzraum und stärken das Stimmvolumen. Oder die Übung "Ich bin der König". Sie verbessert sehr wirksam die Betonung getroffener Aussagen. Die Menüführung der DVD ist so eingerichtet, dass der User sich die einzelnen Übungen gezielt aussuchen kann.
Beyer, J.G., Bonn 2007, managerseminare Verlags GmbH, ca. 35 Min. Spielzeit, 69,90 Euro, ISBN 978-3-931488-57-1



Presenting in English

Mittlerweile dürften es auch die letzten wissen, dass Englisch zwingend notwendig ist, um im modernen Wirtschaftsleben zu überleben. Da es aber schwer fällt, sich in ausführlich in die Materie einzuarbeiten - es gibt immer etwas Wichtigeres zu tun - ist nützlich, auf Pocket-Ratgeber zurückzugreifen. Das gilt auch für Präsentationen. Jetzt gibt es den Ratgeber "Presenting in English". Auf 128 Seiten lernt die LeserInnen, wie man ein Präsentation in der englischen Sprache aufbaut. Der Ratgeber gibt interkulturelle Tipps zum Umgang mit englischsprachigen Zuhörern und hält wesentliche Vokabeln bereit, wie sie häufig in Präsentationen vorkommen. Es werden die Vorgehensweise und die Gestaltung einer Präsentation beschrieben sowie auch die Unterschiede zwischen deutscher und internationaler Präsentationskultur. Hinzu kommen zahlreichen Übungen mit Lösungen. Für wenig Geld kann man hier eine Menge lernen.
Grussendorf, M., Berlin 2007, Cornelsen Verlag, 127 S., 6,95 Euro, ISBN 978-589-23469-1



Emotionale Intelligenz

Anders als das gleichnamige Standardwerk von Daniel Goleman folgt dieses Trainingbuch einem pragmatischen Ansatz. In sieben Kapiteln weckt Marc A. Pletzer mittels anschaulicher Erklärungen und leicht verständlicher Beispiele ein Bewusstsein dafür, auf welcher Basis wir Gefühle entwickeln, wie wir unsere eigenen Gefühle und die anderer Menschen wahrnehmen und wie wir diese Wahrnehmung lenken können, um unseren Emotionen ganz bewusst eine positive Richtung zu geben. Pletzer erklärt was einschränkende Glaubenssätze sind und wie wir uns am wirkunsvollsten von ihnen trennen oder wie sich Situationen konstruktiv umdeuten lassen. Zahlreiche Fragelisten und Übungen sollen dabei helfen, uns selbst und andere besser zu verstehen. Das angestrebte Ziel ist es, durch emotionales Lernen Gefühle besser wahrnehmen und steuern zu können und damit unsere kommunikativen und empathischen Fähigkeiten zu verbessern, die uns sowohl im privaten Bereich als auch im Berufsleben helfen können zufriedener und erfolgreicher zu werden.
Marc A. Pletzer, Haufe Verlag, Planegg bei München 2007, 202 Seiten, 19,80 Euro, ISBN 978-3-448-08054-4



Sicher Präsentieren - Wirksamer Vortragen

Der langjährige Präsentationsprofi Emil Hierhold beantwortet in der 8. aktualisierten Auflage seines Ratgebers die wichtigsten Fragen zum Thema Präsentieren und Vortragen. Beginnend mit der Frage, wieviel Aufwand man in die Vorbereitung einer Präsentation stecken sollte, beantwortet er Fragen zu Inhalt und Aufmachung und zum Einsatz der unterschiedlichen Medien. Welches Medium sollte zu welchem Zweck eingesetzt werden, wann reicht die Tafel oder Folie und wann muss der Datenprojektor her? Das vorgestellte Konzept umfasst sieben Schritte. Zum strategischen Konzept gehören die Zielgruppenorientierung mit einer entsprechenden Analyse der Zuhörer und die Zielsetzung – was soll erreicht werden? - und der Aufbau der Präsentation mit Informationen und Argumenten, die wirkungsvoll strukturiert werden sollten. Das visuelle Konzept beschreibt den Visualisierungsprozess, warum die Kommunikation mit Bildern besser funktioniert und wie man mit Hilfe von einfachen Strichzeichnungen oder Cartoons seine Aussagen wirkunsvoll unterstreichen kann. Auch auf wichtige Gestaltungsregeln, die man bei allen Hilfsmitteln berücksichtigen sollte, wird hingewiesen. Wie sich Technik und Medien sinnvoll einsetzen lassen und welche Fehler man vermeiden sollte bescheibt Kapitel fünf, während im sechsten Kapitel das persönliche Auftreten im Vordergrund steht. Den Abschluss macht Kapitel sieben mit Interaktionsstrategien für kritische Augenblicke. Im Anhang findet sich neben den sieben goldenen Geboten der Vorbereitung eine Checkliste zur Zielgruppenanalyse. Eine Seminar CD gehört zum Lieferumfang des Buches.
Emil Hierhold, Redline Wirtschaft, Heidelberg 2006, 432 Seiten, 46 Euro, ISBN 3-636-01244-4



Rhetorik-Training für Frauen

Wer souverän reden kann und andere Menschen mit Worten zu überzeugen in der Lage ist, sie begeistern kann, wird schnell Unterstützung für die eigenen Pläne und Ideen bekommen. Überzeugend reden ist aber keine Gabe der Natur, sondern kann und sollte gelernt werden. Warum aber ein Buch speziell für Frauen? Es ist sicherlich nur zum Teil eine Sache der Gene, warum Frauen Sprache anders einsetzen als Männer. Natürlich bedingt auch die Biologie einige Unterschiede bei männlichen und weiblichen Sprachmustern. Viel bedeutender im beruflichen Alltag ist allerdings das kulturelle Erbe. Ute Höfer vermittelt in ihrem Buch, wie Frauen gerade diese Unterschiede optimal für sich nutzen können und sie kann dabei auf ihre reichen Erfahrungen als selbständige Trainerin, Beraterin und Coach in diesem Bereich zurückgreifen. Entsprechend ist das Buch gespickt mit praxisnahen Beispielen und Hilfen.
Ute Höfer, München 2007, Haufe Verlag, ca. 195 Seite, 19,80 Euro, ISBN 3-448-075221-1



Mini-Handbuch Vortrag und Präsentation

Präsentieren im Schnelldurchgang. Gibt es so etwas? Wohl kaum. Dennoch gelingt es nur wenigen, die wichtigen Grundelemente in Präsentationen präzise anzusprechen. In diesem Buch wird genau das getan. In diesem Mini-Handbuch wird in Form von 28 kurzen und zum Teil illustrierten Kapiteln der Weg durch die Präsentation aufgeführt. Am Anfang stehen die Ziele der Präsentation. Anschließend werden die zentralen Punkte wie Publikum, Argumentation, Redepläne Rhetorik oder Körpersprache angespro-chen. Sind diese Grundlagen geklärt, befassen sich die letzten Kapitel mit Vertiefungen zu den Themen Foliengestaltung oder besondere Präsentationsformen. Das Buch ist nützlich, da es die Themen auf den Punkt bringt und es eignet sich ideal als Handgepäck für Reisende, die beim Durchlesen noch einmal kurz ihre eigen Präsentation reflektieren können vor-ausgesetzt die Hausaufgaben sind gemacht.
Will, H., Weinheim 2006, 6. vollst. überarb. Aufl., Beltz Verlag, 102 S., 9,90 Euro, ISBN 3-407-22615-2



Drehbuchschreiben für Fernsehen und Film

Was hat Drehbuchschreiben mit audiovisueller Kommunikation zu tun? Nichts. Oder vielleicht doch? Eine vorsichtige Annäherung könnte in der grundsätzlichen Struktur z.B. einer Präsentation liegen: Einleitung, Hauptteil und Schluss ähneln doch sehr der 3 Akte Struktur, wie sie oft für Drehbücher herangezogen wird. Wenn man ge-nau hinsieht, sind Präsentationen heute auch nicht mehr ein monotoner Vortrag, bei dem durchaus interessante Informationen verkündet werden. Vielmehr soll die Prä-sentation erlebt werden, mit allen Sinnen soll der Teilnehmer in den Bann gezogen werden. Dazu sind Spannungsbögen aufzubauen, die sich langsam steigern und so intensiv auf die Kernaussagen zusteuern. Das geschieht nicht aus dem Handgelenk oder aufgrund gesammelter Intuition. Hier müssen Storyboards geschrieben wer-den, in denen exakt aufgeführt wird was wann wie zu erfolgen hat. Und hier können diejenigen helfen, die professionell in einem anderen Genre zuhause sind: Den Drehbuchautoren.
Field, Syd, u.a., München 2000, 7. Aufl., List Verlag, 244 S., 21,00 Euro, ISBN 3-471-77540-4



Karrierefaktor Gesprächstechniken

Kommunizieren kann jeder, ja, auch das Nicht-Kommunizieren teilt dem Gegenüber etwa mit und ist Kommunikation. Die im Laufe des Lebens meist unsystematisch erlernten Techniken der Kommunikation, die tatsächlich in den meisten Fällen zum Ziel führen. Dieser sicheren Grundlage sollte man sich bewusst sein, um in unbehaglichen und schmerzhaften Ausnahmefällen erkennen zu können, woran es beim Misslingen von Gesprächen hapert und wie Verständigungspannen behoben werden können. Christine Scharlau bietet in ihrem Buch, das aus ihren Erfahrungen während Seminar- und Beratungsgesprächen entstanden ist, Anleitungen zur kommunikativen Wahrnehmung, praktisch einzusetzende Gesprächswerkzeuge und Anregungen um die eigene innere Haltung zum Gesprächspartner zu überprüfen sowie Tipps und Hilfen für schwierige Gesprächssituationen wie Geldverhandlungen, Beschwerdenmanagement oder ähnliches. Das Buch ist übersichtlich gegliedert, bietet viele anschauliche Beispiele, Tipps und Hinweise sowie kleine Übungsaufgaben, in denen das Gelesene rekapituliert und überprüft werden kann. Viele Hilfen sind auf der beiliegenden CD zusammengefasst.
C. Scharlau, Freiburg 2005, ca. 240 S. + CD, Rudolf Haufe Verlag, 19,80 Euro, ISBN 3-448-06824-1



Sicher Präsentieren - Wirksamer Vortragen

Dieses Buch liegt nunmehr in der 7. Auflage vor und beschäftigt sich in den sieben Schritten mit den klassischen Elementen einer Präsentation: An wen richtet sich eine Präsentation und was sind die Ziele? Wie baue ich meine Informationen und Argumentation dementsprechend auf. Als weiterer Schritte folgen die Umsetzung des visuellen Konzeptes, die Bildgestaltung und der dazugehörige Einsatz der techni-schen Medien. In den beiden letzten Kapiteln wird vom perönlichen Auftreten selbst geredet und es werden Ratschläge vermittelt, wie kritische Situationen zu meistern sind. Neu in diesem Buch sind die Arbeitsmaterialien, die via CD-ROM mitgeliefert wer-den. Eine Fülle an Vorlagen, Präsentationen, Templates werden mitgegeben, so dass der Nutzer sich diesbezüglich kaum Gedanken machen muss. Der Käufer dieses Buches braucht sich keine Sorgen darüber machen, dass seine Präsentation nicht gelingen würde, wenn er dieses Buch durchgearbeitet hat. Es wird dann an etwas anderem gelegen haben.
Hierhold, E., Heidelberg, 2005, 432 S., Redline Wirtschaft, Preis: 46,00 Euro, ISBN 3-636-01244-4



Projektberichte, Statusreports, Präsentationen

Mit einem in der beruflichen Praxis häufig unterschätzten Spezialfall der Präsentation beschäftigen sich die Autoren Sabine Peipe und Martin Kerner in ihrem neuen Buch: Der Erstellung und Präsentation von Projektberichten und Statusreports. Effektives Projektberichtswesen, so die Autoren, ist ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor in der Projektarbeit. In ihrem Buch bieten sie daher ein umfassendes Know-how für Berichtsprozeduren und Berichte. Dazu gehören auch Formate und Inhalte, der Prozess zur Erstellung von Berichten wie auch und nicht zuletzt die effiziente Ablage und Dokumentation. Hierbei spielen natürlich die "unbegrenzten" Möglichkeiten des elektronischen Speicherns und Präsentierens über unterschiedliche Kanäle eine wichtige Rolle. Dem Buch liegt eine CD bei, die über 60 Musterberichte und Präsentationsvorlagen für den direkten Einsatz enthält.
S. Peipe, M. Kerner, Rudolf Haufe Verlag GmbH & Co.KG, München 2005, ca. 175 Seiten, 29,80 Euro, ISBN 3-448-06211-1



Zielgerichtet moderieren

In vielen Unternehmen und Organisationen hat es sich herumgesprochen: gut moderierte Gruppen sind effizienter. Die Zusammenarbeit verläuft zufriedenstellender, die Ergebnisse erfüllen höchste Ansprüche und werden von allen Gruppenmitgliedern getragen. Und die Chance, dass derartige Ergebnisse in der Praxis auch wirklich zur Anwendung gelangen, steigt enorm. Moderieren heißt, die Kraft der ganzen Gruppe zu nutzen und sie dabei zu begleiten, zielorientiert ein anspruchsvolles Ergebnis zu erarbeiten. Mit diesem Buch erhält der Leser und die Leserin den idealen Leitfaden für alle zukünftigen Moderationen. Die Autoren erklären einleuchtend, warum Moderationen in unterschiedlichen Situationen verschieden angelegt werden müssen und stellen die wichtigsten Verfahren checklistenartig vor. Auf diese Weise können sie unmittelbar für die eigene Praxis verwendet werden. Überhaupt ist das ganze Buch auf den direkten Nutzen des Lesers ausgerichtet. Viele Praxisbeispiele lockern den Text auf und zeigen Hilfen für den erfolgreichen Ablauf moderierter Sitzungen. Checklisten können sofort als Arbeitshilfen genommen werden und garantieren so auch nach längerer Zeit erfolgreiche Sitzungen. Das Buch ist leicht verständlich und so auch gut als Einstiegsliteratur geeignet.
Auert, A., Hartmann, M., Rieger, M., Verlagsgruppe Beltz, neu ausgestattete Auflage 2003, 25,90 Euro, ISBN 3-407-36411-3



PowerStories!

Eine langweilige Präsentation will niemand abhalten. Die Zuhörer sollen gepackt und mitgerissen werden. Die Inhalte sollen überzeugend dargeboten und optimal aufbereitet sein. Beliebtestes Hilfsmittel ist bekanntlich Microsofts PowerPoint. Doch das Programm zu besitzen garantiert noch lange nicht den gewünschten Erfolg. Peter Flume vermittelt in seinem Buch neue Wege zum Entwickeln von Präsentationen. Er zeigt, wie – allerdings mit hohem Aufwand – aus Inhalten spannende Geschichten für das Publikum werden und wie die Begeisterung und das Fachwissen des Moderators zu intensiven, wirksamen Präsentationen verknüpft werden kann, deren Botschaften die Zuhörer viel besser annehmen und speichern werden. Zielgruppen des Buchs sind alle, die mit Präsentationen informieren, überzeugen und begeistern müssen und die allerdings auch eine gehörige Portion Zeit für die Vorbereitung zur Verfügung haben.
Informieren, mitreißen und überzeugen mit Powerpoint-Präsentationen - Flume, P., Verlag Corporate Publishing Books, Erlangen 2003, 145 Seiten, 34,90 Euro, ISBN 3-89578-212-2



Argumentieren

Sachkompetenz und Wissen reichen leider nicht aus wenn es darum geht, eigenen Ideen und Vorstellungen in einer Diskussion ausreichend Gewicht zu geben. Die Oberhand behalten häufig diejenigen, die geschickt argumentieren und überzeugend darstellen können. Für alle, die sich in Teams oder Projekten durchsetzen möchten, hat Dr. Christof Gramm dieses Trainingsbuch geschrieben. Ein Kernthema ist dabei: Wie schafft man es, in kontroversen Diskussionen die notwendige Beweglichkeit zu bewahren und gleichzeitig die eigenen Anliegen auf faire Weise voran zu bringen? Argumentieren ist eine Kunst, die man erlernen und in allen Lebenslagen erfolgreich einsetzen kann. Christof Gramm arbeitet in seinem Buch mit vielen, erklärenden Beispielen und gibt Anleitungen zu kleinen Übungen, in denen der Leser das Erfahrene in eigene Worte fassen und damit sich zu eigen machen kann.
C. Gramm, München 2005, Haufe Verlag, ca. 165 S., ISBN 3-448-06559-5, 19,80 Euro (D)



Training mit Theater

Was hat Theater mit Training zu tun? Eine Menge, wenn man interdisziplinär denkt, über den Tellerrand hinausblickt. Es lassen sich viele Elemente des Theaters in Präsentationen und Trainings anwenden, um eine noch bessere Zielgruppenan-sprache zu erzielen. Lebendiges Lernen lautet auch das Motto, unter dem dieses Buch geschrieben steht, und es sucht die Brücke zwischen Theater und Training zu bauen. Dazu werden die zwei Themenkomplexe behandelt. Zum einen wie das Theater in das Training kommt und zum anderen wie das Theater in die Unterneh-men kommt. Sieben als Akte deklarierte Kapitel führen den Leser modular ins Thea-terleben ein – selbst an die Finanzierung des Unternehmenstheaters ist gedacht. Ein anregendes Buch!
Funcke, A., Havermann-Feye, M., managerseminare Verlag, Bonn 2004, 320 S., 49,90 Euro, ISBN 3-936075-17-4



Neue kreative Wege im Seminar

Eine einmalige Sammlung von kreativen Übungen zur abwechslungsreicheren und lebendigeren Gestaltung von Kursen und Seminaren. Mit diesen Methodenbuch können Sie Ihr Repertoire an kreativen Übungen erweitern: Wagen Sie doch einmal einen ungewöhnlichen Seminareinstieg, der allen Teilnehmern im Gedächtnis bleibt. Stärken Sie die Teamarbeit durch das Anfertigen von Collagen. Aktivieren Sie Ihre Teilnehmer mit kurzen Zeichenübungen. Nutzen Sie diese reiche Fundgrube! "Die Autorin möchte Wege aufzeigen, wie Trainings und Seminare durch den Einsatz von Spielen optimiert und Kreativität schon mit geringem Aufwand angeregt werden kann. (...) Fazit: Ein Arbeitsbuch mit zahlreichen, einfach nachzumachenden Spielideen sowie vielen Anregungen, um Seminare spielerisch zu gestalten bzw. aufzulockern." Solveig Schneider, TRAINING aktue
Johanna Maria Huck-Schade, Beltz Verlag, Weinheim, 2., aktualisierte Auflage 2001, 189 S., 29,90 Euro, ISBN 3-407-36388-5



Anfangssituationen

Wie verhält man sich in Anfangssituationen? Ein Patentrezept gibt es sicherlich nicht. Zu unterschiedlich sind die Menschen, vor allem wenn sie in Gruppen auftre-ten, zu unterschiedlich sind die Dozenten und die Themen. Der Autor formuliert es treffend: "Beziehungsarbeit ist Annäherungsarbeit in einem dunklen Raum." Ob es sich nun um ein Training oder eine Präsentation handelt, spielt nur eine untergeord-nete Rolle. Aber es gibt Hilfe, diesen Raum aufzuhellen. Hilfe dergestalt, dass sich doch ähnliche Muster in solchen Beziehungen erkennen lassen und wenn man ver-steht, was in solchen Anfangssituationen abläuft, kann man auch wertvollen Nutzen daraus ableiten. Und dieses Buch wird dem Leser ganz entschieden dabei helfen. In 16 Kapiteln nimmt sich der Autor die Themen vor, die mit Anfangssituationen zu tun haben. Darunter fallen solche Themen, wie die Angst des Dozenten vor dem Anfang und während des Anfangs, die Erwartungshaltungen und Befürchtungen des Publi-kums u.a.m. Dieses sehr lesenswerte Buch ist gespickt mit Zitaten und Auszügen nicht nur klassischer Literatur, aus denen sich schließen lässt, dass der Anfang schon am Anfang eine Bedeutung hatte.
Geißler, K.H., Beltz Verlag, Weinheim 2005, 179 S., 24,90 Euro, ISBN 3-407-36427-x



Ideen zeichnen

Zeichen - eine Kunst für sich? Mitnichten. Es kommt darauf an, wofür man es braucht. Braucht man es für den beruflichen Alltag zur situativen Darstellung und Zusammenfassung von Meetings, Workshops oder Trainings - dann kann man es lernen, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Natürlich wird es Begabten leichter fallen, als den anderen. Aber auch die können es schaffen, vorausgesetzt sie erfüllen die drei Grundregeln, die diesem Buch zugrunde liegen. Erstens soll man nur das zeichnen, was man auch zeichnen kann, zweitens soll man konsequent die gleichen Elemente verwenden und drittens ist es wichtig, seine eigene Zeichenroutine zu entwickeln. Der Autor illustriert die Grundelemente eines Bildbaukastens, der natürlich individuell weiter zu entwickeln ist, und betont die Bedeutung von Form, Farbe und Schrift. Spezielle Tipps, wie die Nutzung von Bildmodulen oder das Präsentieren von Bildern, vervollständigen diesen Schnellkurs.
Frank, H.-J., Beltz Verlag, Weinheim 2004, 180 S., 24,90 Euro, ISBN 3-407-36421-0



Inhalte auf den Punkt gebracht

Ein Sultan träumte, er hätte alle Zähne verloren und wollte nun von einem Traumdeuter den Sinn des Traumes erklärt haben. Dieser antwortete ihm, jeder Zahn entspräche einem Angehörigen, den er bald verlieren würde. Dies wollte der Sultan nun gar nicht hören, bestrafte den Deuter und ließ einen neuen kommen. Der antwortete dem Sultan, dass er alle Angehörigen überleben werden, worauf sich der Sultan freute und ihn mit 50 Goldstücken belohnte. Der Schatzmeister fragte den Deuter worin denn nun der Unterschied in der Deutung läge, und dieser erzählte ihm: Es gibt keinen. Es kommt nur darauf an, wie man es darstellt. Diese verkürzte Fassung der weit über 100 Geschichten zu sieben Themenfeldern, die der Autor im Buch vorstellt, gibt einen Vorgeschmack, einen Einstieg in ein Thema zu geben, um es anschließend auszuarbeiten. Ideal sind diese Geschichten für Seminare geeignet oder aber auch als Einleitung für Präsentationen oder Vorträge. Viele erkennen die Notwendigkeit einer guten Einleitung, aber nur manchen wird sie zuteil. Den anderen kann geholfen werden, wenn er dieses Buch besitzt. Es sollte in keiner Sammlung fehlen, wenn sie öfter vor Publikum stehen.
Blenk, D., Weinheim 2003, Beltz Verlag, 272 S., 29,90 Euro, ISBN 3-40736409-1



Gekonnt vortragen und präsentieren

Sie haben gerade von Ihrem Chef den Auftrag erhalten, in der Kommenden Woche durch eine perfekte Präsentation neue Kunden zu überzeugen oder Ihre Strategie dem Vorstand schmackhaft zu machen? In solchen oder ähnlichen Situationen wünscht man sich einen Helfer, der mit konkreten Hilfen zur Seite steht. In der zweiten, völlig überarbeiteten und neu ausgestatteten Auflage des Buches leiten die Autorin und die Autoren zu einem Strukturierten Vorgehen bei Planung und Vorbereitung von Präsentationen an und geben viele nützliche Hinweise für die Durchführung. So gliedert sich der Inhalt in verschiedene Bereiche. Die Vorbereitung umfasst Themen wie „Präsentationsziele“ und "Hilfsmittel", aber auch die inhaltliche Gliederung in "Einstieg", "Hauptteil" und "Schlussteil" mit ihren jeweiligen Besonderheiten. Ein Kapitel zu Fragen der Visualisierung gibt viele Hinweise, wie geschriebener Text, Bilder, Grafiken und Tabellen gestaltet und eingesetzt werden sollten. Der Frage, welche technischen Medien wann und wie zum Einsatz kommen können, ist ein weiteres Kapitel gewidmet. Je besser die Vorbereitung, um so geringer ist das Lampenfieber. Zusätzliche Sicherheit bietet ein Kapitel, das dem großen Moment gewidmet ist: dem Auftritt. Hier werden Themen wie "Mimik und Gestik" genauso angesprochen wie Fragen zum Zeitrahmen und den Kriterien, die beim Raum eine Rolle spielen können. Das Buch schließt mit einer Checkliste, in der alle wichtigen Aspekte zusammengefasst sind.
M. Hartmann, B. Ulbrich, D. Jacobs-Strack, 2. Aufl., Weinheim und Basel 2004, Beltz Verlag, ca. 145 Seiten, ISBN 3-407-36126-2.



Souverän frei reden

Die Basis jeder Präsentation ist und bleibt die Rede. Sie trägt die Leitgedanken vor und unterstützt sie durch visualisierende Technik. Also bleibt nach wie vor die Gewissheit, dass der Redner an sich und seiner Rhetorik arbeiten muss. Das kann er, indem er in Seminare geht und sich professionell schulen lässt oder indem er sich die Ergebnisse solcher Seminare in Form von Büchern durch Lesen aneignet. Dieses Buch ist die Zusammenfassung jahrelanger Praxis, die der Autor erfahren hat und jetzt in Form von 101 Tipps dem Leser überbringt. Dabei wird der Leser intensiv aufgefordert, an den Übungen teilzunehmen, damit der "Stoff" sich auch festsetzt. Wie im richtigen Leben, beginnt auch dieses Buch mit den Grundklagen, in denen der ungeschulte darauf aufmerksam gemacht wird, was man tun sollte und was nicht. Wo sollen Pausen gemacht werden und dass man tunlichst alle Ähs und Mms unterlassen sollte. Nach dem sehr ausführlichen Grundlagenteil wird - sehr kurz - auf die Gestik und Körperhaltung eingegangen bevor die Struktur der Rede beschrieben wird. Im Kapitel über die Redearten wird vorgestellt, welche Redearten existieren, welche spezifischen Merkmale sie haben und wie man am besten damit umgeht. Im letzten Kapitel beschäftigt sich der Autor mit der Präsentation von Ich und Gegenstand, allerdings ohne auf technische Belange einzugehen. Fazit: Ein Buch, das dem Einsteiger hilft und dem Fortgeschrittenen noch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg gibt.
Palausch, P.R., München 2002, Heyne Verlag, 9,95 Euro, ISBN 3-45319631-0



Infotainment in Seminar und Präsentation

Wer professionell Vorträge hält oder Seminare durchführt, kennt die Frage: Wie kann ich auch bei einem trockenen und schwierigen Thema mit möglicherweise nicht aus eigenem Antrieb gekommenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dafür sorgen, dass der Schlussapplaus nicht heißt: Endlich ist es vorbei? Der Autor, Trainer und Psychologe Axel Koch zeigt in seinem Buch, dass sich auch vermeintlich trockene Themen mit Humor und Entertainment-Elementen so vermitteln lassen, dass die Zuhörer nicht nur mit Spaß bei der Sache sind, sondern auch der Erfolg der Veranstaltung nachhaltig erhöht wird. Was der Präsentator konkret tun muss, damit seine Inhalte dauerhaft in Erinnerung bleiben, dafür hat der Autor die Arbeit jener Personen unter die Lupe genommen, die mit Sprachwitz Dinge auf den Punkt bringen, ein großes Publikum begeistern und ständiges Gesprächsthema im Büro sind: Comedy-Stars wie Michael Mittermeier, Atze Schröder, Jürgen von der Lippe und andere. Dabei Tritt der Autor den Beweis an, dass hinter dem Geheimnis ihres Publikumserfolgs kein gottgegebenes Naturtalent steckt, sondern in erster Linie systematische Arbeit, die Beachtung einiger zentraler Regeln über Wesen und Wirkung von Pointen sowie die konsequente Nutzung des entsprechenden Instrumentariums. Der Weg zum seriösen Infotainment dürfte nach der Lektüre für den Leser geebnet sein. Und der Beweis erbracht, dass Comedy als eine ebenso effektive wie innovative Spielart der Didaktik zum zeitgemäßen Handwerkzeug von Dozenten und Trainern gehört.
A. Koch, Bonn 2004, managerSeminare Verlag GmbH, ca. 240 Seiten, ISBN 3-936075-11-5, 49,90 Euro.



Mit Menschenkenntnis zum Seminarerfolg

Es gibt Superveranstaltungen, nach denen 90 Prozent der Teilnehmer begeistert aus dem Seminarraum gehen. Die gleiche Veranstaltung hinterlässt aber beim nächsten Mal viele enttäuschte Gesichter. Dabei sind Konzept, Inhalt und Trainerpersönlichkeit gleich geblieben. Woran liegt es dann? Genau: an der Teilnehmergruppe. Die Zielgruppe hat sich geändert und damit der Erfolg des Seminars. Das bedeutet: Je nach der Persönlichkeitsstruktur ihrer Teilnehmer müssen Trainer, Moderatoren und Dozenten ihre Vorgehensweisen anpassen, um langfristig Erfolg zu haben. Der Ansatz ist einfach: Wer seine eigene Persönlichkeit und die anderer besser einzuschätzen weiß, kann gezielter auf seine Teilnehmer eingehen. Doch welche Persönlichkeitsprofile gibt es? Wie beeinflussen sie Denken, Wahrnehmung und Handeln? Wie kann im Training darauf reagiert werden? - Genau diesen Fragen sind Gabriele Stöger und Mona Vogl nachgegangen. Die beiden Autorinnen haben ein leicht verständliches Modell entwickelt, mit Hilfe dessen Sie die unterschiedlichen Persönlichkeitsprofile ermitteln können. So können Sie sowohl in Ihrer Vorbereitung als auch in Ihrer Trainingsdurchführung den Bedürfnissen der Teilnehmer besser gerecht werden. Selbst schwierige Teilnehmer bereiten kein Kopfzerbrechen mehr. Darüber hinaus gehen die Autorinnen auf die unterschiedlichen Kundensysteme ein und zeigen die Auswirkungen auf die Akquisitionsphase. Sie erklären beispielsweise wie man gezielt Seminare und Seminarinhalte benennt, damit sie höchste Akzeptanz finden. So wird schon mal aus einem Teammeeting ein Strategieworkshop. Die zahlreichen praxisorientierten Beispiele erleichtern das Umsetzen in den Trainingsalltag.
G. Stöger, M.Vogel, Weinheim, 2004, Verlagsgruppe Beltz, ISBN 3-407-36416-4, 24,90 Euro (D)



Small Talk

Small Talk kann man einfach oder eben nicht. Zudem: Eigentlich wird Small Talk nicht gebraucht, denn wer viel oberflächliche Konversation betreibt, erscheint am Ende selbst oberflächlich. - Mit diesen zwei Vorurteilen will das Buch von Stephan Lermer aufräumen. Beim Small Talk geht es weder um einen gezielten Informationsaustausch noch um eine Problemlösung oder Entscheidungsfindung. Es geht vielmehr darum, im Gespräch Kontakt herzustellen, sich gegenseitig ein wenig zu "beschnuppern". Wie man vor Missgeschicken im Small Talk bewahrt bleibt und dabei auch noch souverän und sympathisch auftritt, erfährt man in den einzelnen Lektionen des Buchs. Man kann sein Training gezielt dort beginnen, wo die eigenen größten Schwierigkeiten liegen oder aber das Buch von der ersten bis zu letzten Seite durcharbeiten und sich so umfassende Kenntnisse darüber erwerben, was erfolgreichen Small Talk ausmacht.
S. Lermer, München 2003, Haufe Verlag, ca. 230 S., ISBN 3-448-05652-9, 16,95 Euro (D)



Präsentieren auf Englisch

Präsentieren Amerikaner anders als andere? Was kennzeichnet amerikanische Präsentationen? Der Titel des Buches zielt besonders auf amerikanische Präsentationen und versucht herauszufinden, was anders ist. Zunächst einmal muss festgehalten werden, dass die Struktur einer amerikanischen Präsentation sich nicht grundsätzlich von der einer deutschsprachigen unterscheidet. Es geht vor allem um die unterschiedlichen Schwerpunkte, die gesetzt werden. So läbevorzugen Amerikaner einen einfachen Aufbau von Einleitung, Hauptteil und Schluss, wollen aber diese Dreiteilung mit Fahrplan und Wegweisern immer wieder aktualisiert haben. Der Unterschied liegt in dem, was das Publikum leisten soll. Die amerikanische Präsentationsphilosophie beruht auf dem Prinzip der positiven Verstärkung, d.h. in kleinen Einheiten werden Informationen geliefert, die ständig wiederholt werden und dem Publikum so suggerieren, dass es schon "etwas weiß". Dabei werden ständige Wegweiser als Orientierungspunkte gegeben, die dem Publikum zeigen, an welcher Stelle der Präsentation man sich gerade befindet. In deutschsprachigen Präsentationen verhält es sich anders. Hier wird dem Publikum mehr zugemutet. Prinzipiell scheint man davon auszugehen, dass ein geordneter und logischer Aufbau vorausgesetzt wird und dass er auch vom Publikum erkannt wird. Zu viele Wiederholungen und Wegweiser stellen die Auffassungsgabe der Zuhörer in Frage. Zumindest wird es so empfunden werden. Ist man sich dieses Unterschiedes der Kulturen bewusst, lässt sich eine amerikanische Präsentation besser verstehen bzw. eine Präsentation für ein amerikanisches Publikum besser aufbauen. Und genau hierauf wird in diesem Buch eingegangen. Hierzu gibt es nicht weniger als 15 Kapitel, die den Leser in der Länge und Lesbarkeit keineswegs überfordern, und die sehr interessante feine Aspekte kultureller Unterschiede am Beispiel von Präsentationen beleuchten.
Klarer, M.<br>Frankfurt/Wien 2001,<br>Wirtschaftsverlag Ueberreuter,<br>123 S., 4,90 Euro,<br>ISBN: 3-7064-0812-0.



Die Kunst zu präsentieren

Das Buch hat zum Inhalt die duale Präsentation. Dabei geht es darum, dass der oder die Präsentierende einen mindestens gleichgewichtigen Anteil am Gelingen einer Präsentation haben. Dazu müssen die Inhalte und die Technik so aufbereitet und eingesetzt werden, dass die gewünschte Wirkung beim Publikum erzielt wird. Dazu wird das Buch in 4 wesentliche Kapitel aufgeteilt von denen das erste auf die Bestandteile einer Präsentation eingeht und aufklärt, wie man das Publikum, die Räumlichkeiten, usw. berücksichtigt. Im Anschluss daran folgen zwei ausführliche Kapitel, die das Flip-Chart und die Folienpräsentation zum Inhalt haben. Erfreulich ist, dass im letzten Kapitel moderne Präsentationsmedien wie Beamer oder elektronische Animationen angesprochen werden. Alles in allem ein leicht konsumierbares Buch, bei dem man schnell einen Überblick bekommt, was in Präsentationen gefordert ist.
Friedrich, W. G., Heidelberg 2002, Springer Verlag, 2. Aufl., 142 S., 24,95 Euro, ISBN 3-540-00357-6



100 Tipps & Tricks für Pinwand und Flipchart

Im Zeitalter elektronischer Präsentationsmedien liegt verständlicherweise ein Hauptaugenmerk auf den sicheren Umgang mit ihnen. Nicht zu vernachlässigen aber ist die Art und Weise wie Botschaften visualisiert werden. Und da kommt es z.T. auf einfachstes Handwerkzeug an. Bernd Weidenmanns Neuauflage beschäftigt sich damit mit welchen einfachen Mitteln Personen, Botschaften oder Dinge auf Pinnwand und Flipchart übertragen werden können. Und das Nützliche dabei ist, das diese Symbolik natürlich auch auf elektronische Medien übertragbar ist. Dabei werden nicht nur Hilfsmittel verwendet, die im Moderationskoffer zu finden sind, sonder auch ganz pragmatische Sachen, die einem das Leben vor der Pinnwand erleichtern. Z.B. die Fadenspur zur Vernetzung von Kartengebilden. Das schöne an dem Buch ist, das es wegen seiner 92 Seiten schnell durchgelesen ist und dennoch hat der Leser den Eindruck, wichtige Lektionen gelernt zu haben.
Weidenmann, B., Weinheim 2002, Beltz Verlag, 2. Aufl., 92 S., ISBN 3-407-36364-8, 14,90 Euro.



Präsentation und Moderation

Die Reihe "erfolgreich im Beruf" orientiert sich vor allem an Berufstätige, die sich weiterentwickeln wollen. Thema dieses Bandes ist die Moderation und die Präsenta-tion. Gerade zum Thema Moderation folgt ein umfangreicher Katalog an Krativi-tätstechniken, ist doch die Moderation in erster Linie an der Lösung bestimmter Probleme und an der Entwicklung von "Neuem" interessiert. Bem Thema Präsenta-tion nehmen folgen die Autoren dem AIDA-Konzept und richten einen Schwerpunkt auf die Gestaltung der Unterlagen, was auch grafisch gut untermauert ist. Zu kurz kommt einmal mehr die Unterstützung der Präsentation mit dem Medienangebot, das in heutiger Zeit zur Verfügung steht. Wer sich durch die ersten drei leicht lesbaren und relativ kurzen Kapitel durchgear-beitet hat, der hat im vierten und im Verhältnis umfangreichsten Teil Gelegenheit, das erlernte in der Praxis umzusetzen. Nicht weniger als 14 ausführliche Übungen stehen dem Leser bzw. der Leserin dabei zur Verfügung.
Härtl, J., Kemmerer, J., 1. Aufl., Berlin 2002, 140 S., Cornelsen Verlag, Preis: 13,50 Euro, ISBN 3-464-49230-3



Souverän vor Publikum

Die Autoren geben einen recht umfassenden und dennoch leicht lesbaren Überblick, wie man sich einerseits vor grundlegenden Peinlichkeiten schützt und wie man sich andererseits in bestimmten Situationen verhalten soll. Zunächst fängt man bei sich selbst an und kontrolliert bzw. übt seine Körpersprache ien. Dazu zählen Gestik, Mimik, Rhetorik und Kleidung. Es folgen zwei Kapitel, in denen dargestellt wird, wie eine Rede und eine Präsentation aufgebaut sein sollte inkl. eigener Verhaltensweisen. Im 3. Kapitel geht es um den souveränen Dialog und besonders darum, wie man schlagfertig und manipulierend einen Dialog steuern kann. Zum Schluss geben die Autoren noch einen Wink im Hinblick auf den Umgang mit Medienvertretern. Der Umgang mit der Presse wird ebenso erwähnt wie der Auftritt vor Kamera und MIkrofon.
Neumann, R., Ross, A., München 2003, Redline Wirtschaft bei Verlag moderne Industrie, 223 S., 15,90 Euro



Erfolgreiche Kurse und Seminare

Weidenmann ist Experte in Sachen Erwachsenenbildung und dementsprechend sieht er eine Lernsituation nicht als ein hierarchisches Dozent - Schüler Verhältnis, sondern als ideenreicher Kuppler zwischen dem Lernstoff und dem Lernenden. Das ist eine schwierige Aufgabe, die viel Gespür für die Menschen, die Situation und dem Lernstoff erfordert. Um hier den zukünftigen Dozenten auf die Situation einzustimmen, wird zunächst die Lernarbeit vorgestellt, die sich aus der Situation und Allen Teilnehmern ergibt. Anschließend werden die wichtigsten Lehrmethoden vorgestellt und die Hilfsmittel, die eingesetzt werden können und sollten. Im letzten Kapitel geht es darum wie Einfluss auf den Lernprozess genommen werden kann, um ihn wirkungsvoll zu unterstützen.
Weidenmann, B., Weinheim 2002, 5. Aufl., Beltz Verlag, 209 S., ISBN 3-407-36404-0



25 heiße Tipps

Wer möchte es nicht in kurzer und knapper Form erzählt bekommen, wie es zu schaffen ist, in kurzer Zeit die Aufmerksamkeit seines Publikums auf sich zu ziehen. In diesem Buch werden Tipps gegeben, wie man es schaffen kann. Dabei kommt es den Autoren weniger darauf an, den Zyklus einer ganzen Präsentation aufzuzeichnen, vielmehr macht es Sinn und vielleicht auch mehr Spaß sich in Kürze die Tipps noch einmal zu vergegenwärtigen. Aufgrund des Formates und des Aufbaus eignet es sich ideal für unterwegs und die Illustrationen und Sprüche erwecken den Eindruck einer leichten Kost, die aber zum Nachdenken anregt und die gerne und oft wiedergelesen wird.
Abernathy, R., Reardon, M., München 2002, Redline Wirtschaft bei Verlag Moderne Industrie, 206 S., 15,90 Euro, ISBN 3-478-74090-8



Präsentieren

Der Taschenguide "Präsentieren" vermittelt mit Tipps, Checklisten und prägnanten Erklärungen wertvolle Hinweise und Hilfsmittel für eine gelungene Präsentation. Einleitend werden die fünf schlimmsten Präsentationskiller unter die Lupe genommen. Den größten Teil des Guides nimmt das Thema ?Vorbereitung einer Präsentation? ein. Man erhält hierin einen Überblick über Themenbereiche wie: Anlass, Zielgruppe, Ziel der Präsentation, Dramaturgie, etc. Der Visualisierung von Präsentationen widmet die Autorin ein separates Kapitel. Wie man live und in Farbe in einem Vortrag oder einer Diskussion eine gute Figur macht, erläutert praxisnah das Kapitel "Präsentationen halten". In zwei kurzen Kapiteln geht Nöllke zum einen auf die Nachbereitung ein, die als gute Vorbereitung für das nächste Mal gilt. Zum anderen erklärt sie einige Besonderheiten von Verkaufsgesprächen. Leser und Leserinnen erhalten zwar knackige und übersichtliche Information zu Präsentationen, dennoch wäre eine weiterführende Literaturliste wünschenswert.
Nöllke, C., Freiburg im Breisgau 2002, Haufe, 2. Aufl., ca. 128 S., 6,60 Euro, ISBN 3-448-04988-3



Charts und Präsentationen erstellen

Nicht nur für Sekretariat und Assistenz interessant sind die Infos für die professionelle Herstellung von Präsentationen mit Hilfe entsprechender Software. Bevor der Rechner aktiviert wird, steht die Planung an: Was sind Kernaussagen der Präsentation? Gibt es schon ungefähre Ideen / Skizzen für die Visualisierung? Durch die Vorbemerkungen zu den Grundlagen von Präsentationen können sich Leserin und Leser schnell auf die dann folgenden Schritte einstimmen. Die Autorinnen stellen die Gestaltung von Folien mit Hilfe von Aufzählungen, Grafiken und Diagrammen vor. Möglichkeiten, die Präsentation bei Bedarf per Hyperlinks mit Hintergrundinformation zu versorgen, werden ebenso aufgezeigt, wie der Umgang mit Schriftformaten und Objekt- bzw. Textanimationen. Gerade für Einsteiger ist das Buch eine wertvolle Unterstützung. Aber auch Menschen, die sich mit Präsentationsdesign auskennen, finden manch nützlichen Hinweis.
Behrens-Schneider, C., Klimek, U., München 2002,<br>Redline Wirtschaft im verlag moderne industrie,<br>119 S., 15,90 Euro,<br>ISBN 3-478-37190-2



Schlagfertigkeit

Schlagfertigkeit ist lernbar - davon geht Matthias Nöllke aus, der in seinem Trainingsbuch zu ?Schlagfertigkeit? nicht nur fertige Strategien für passende verbale Repliken bietet, sondern Wege dahin, solche Strategien nach persönlichen Neigungen selbst zu entwickeln und anzuwenden. Zunächst schildert der Autor einige Hintergründe zur Notwendigkeit von Schlagfertigkeit und zur Entstehung von Blockadesituationen. Praktische Hilfen mit integrierten Übungsteilen befassen sich u.a. mit den folgenden Themen: wie man angemessen auf unangemessene Kritik reagieren kann, wie man mit der persönlichen Unbeherrschtheit des Gegenübers umgeht und wie man Schlagfertigkeit vor Publikum einbringt. Die Fähigkeit zur schnellen verbalen Entwaffnung ist für den Autor ein gutes Mittel, um die persönliche Integrität zu schützen und nicht etwa ein rhetorisches Spielzeug. Entsprechend sind die Übungen ausgelegt und durch Theorieabschnitte vorbereitet. Lösungen zu den zahlreichen Übungen stehen im Schlusskapitel des Buches und bieten weitere wertvolle (Aus-) Wege aus zudringlichen oder unfairen Situationen.
Nöllke, M.,<br>Freiburg im Breisgau,<br>Haufe 2002,<br>ca. 230 S., 19,95 Euro, ISBN 3-448-05217-5 ,



Immer diese Meetings!

Bei einer Besprechung findet nicht einfach nur ein Austausch von Informationen statt, sondern auch eine Begegnung auf der sozialen Ebene. Werden diesen unterschiedlichen Ebenen während einer solchen Sitzung Rechnung getragen, dann können Besprechungen zu einem erfolgreichen Instrument für die fortdauernde Abteilungsarbeit wie auch für die zeitlich gebundene Projektarbeit sein - so die Prämisse der Autoren dieses Buches. Hartmann et al. liefern eine Anleitung für die effektive Realisierung von Besprechungen im Hinblick auf die Leitung, den Umgang mit Konflikten und Störungen im Meeting sowie die transparente Informationsvermittlung. Ein separates Kapitel befasst sich mit "High-Tech-Meetings", also Telefon-, Video- oder PC-Konferenzen. Zu diesen Themen erhalten Leser/Innen grundlegende Tipps für die Umsetzung dieser speziellen Besprechungsformen.
Hartmann, M., Röpnack, R., Baumann, H.-W., Weinheim/Basel: Beltz Verlag, 2002, 198 S., 14,90 Euro
ISBN 3-407-36100-9



Die Macht der Körpersprache

Jeder Mensch, der ein Kommunikationstraining hinter sich hat weiß: man kann nicht nicht kommunizieren. Unsere Körpersprache kann das, was in einer Präsentation oder einem Vortrag gesagt wird unterstützen ? oder widersprechen. Für eine verbesserte Wahrnehmung und den bewussteren Umgang mit der eigenen individuellen Körpersprache stellt Wage zunächst eine Reihe von Verhaltensweisen aus der Tierwelt denen aus der Menschenwelt gegenüber. Konsequent verfolgt der Autor damit eine tendenziell behavioristische Linie in der Interpretation von Körpersprache. Weiterhin werden Körpersignale in Gesprächen im Stehen oder sitzend am Tisch sehr ausführlich behandelt. Im letzten Kapitel befasst der Autor sich intensiver mit der Vortragssituation und untersucht Positionen eines Vortragenden im Raum, Hand- und Armhaltungen sowie die Möglichkeiten, sich während eines Vortrags durch den Raum zu bewegen. Am Ende des Buchs stellt der Autor in einer Übersicht die Signalvarianten aller Körperregionen noch einmal zusammenfassend vor.
Wage, J. L., Frankfurt 2002, Redline Wirtschaft, 165 S., 15,90 Euro, ISBN 3-8323-0803-2



Vortragen und Präsentieren

Dieses Buches bringt auf rund hundert Seiten kompakt und prägnant wichtige Erkenntnisse über Rhetorik, Körpersprache und Vortragstechniken unter, die einen Vortrag oder eine Präsentation zu einem Erfolg machen. Aus den kurzen Regeln spricht die lange Erfahrung, die der Autor über viele Jahre hinweg gesammelt hat. Hier erhalten Leser/innen die Starthilfe für einen gelungenen Vortragsbeginn. Technische Fragen wie der Umgang mit Hilfsmitteln werden nur kurz angesprochen, dafür ist der Fundus an Tipps und Methoden für die sogenannten ?Soft-Themen? umso ausführlicher: Wie gelingt eine sorgfältige Vorbereitung? Wie holt man sich Anregungen für den Vortrag oder die Präsentation? Wie helfen Stichwortzettel und wie werden sie richtig aufgebaut? Welche Wege führen aus einem Blackout heraus und wie kann man die persönliche Sprechtechnik richtig einsetzen? Der Autor widmet sich ebenfalls der Frage, wie man die Aufmerksamkeit des Publikums gewinnt, erhält und souverän auf Zwischenrufe reagieren kann.
Ruhleder, R.H., Würzburg 2002, 6. Auflage, 104 S., 19,90 Euro, ISBN 3-920834-66-6



Professionell Präsentieren

Wussten Sie, dass bei einer Präsentation das nonverbale Verhalten (Körpersprache) mehr als die Hälfte der verbalen Kommunikation ausmacht. Und wussten Sie weiter, dass vom Rest etwa die 30% durch paraverbales Verhalten (Aussprache, Modulation, Sprechpausen) gekennzeichnet ist. Etwa 15% bleiben den inhaltlichen Aspekten vorbehalten. Diesen Thesen folgend hat der Autor besonders die Belange des Vortragenden während der Präsentation fokussiert. Zunächst werden die 3 Thesen auf das Präsentationsverhalten übertragen. Im 2. Abschnitt folgt der Aufbau der Präsentation mit anschließender Betrachtung der Hilfsmittel, die eingesetzt werden können. Im letzten Kapitel schenkt der Autor große Aufmerksamkeit dem Aspekt, wie die Anspannung der Vortragenden reduziert werden können, um dem wichtigen nonverbalen Anteil der Kommunikation zu entsprechen. Dabei geht der Autor auf Themen wie Atmung oder der Technik zur Veränderung der bildhaften Vorstellungen ein.
Hofmann, Eberhard, Neuwied 2001, Luchterhand Verlag, 204 S, 34,00 Euro, ISBN 3-472-04889-1



Wie aus Zahlen Bilder werden

Zelazny?s Buch ist ein Klassiker ?und wird es auch für lange Zeit bleiben. Nicht deshalb, weil er das Thema Visualisierung in der Totalen abdeckt. Nein, er konzentriert sich auf die Entwicklung von Diagrammen und Schaubilder, fängt früher an, bei den Aussagen. Was will ich eigentlich dem Publikum mitteilen? Welche Botschaften sind in meinen Zahlen enthalten? Und dann kommt der 2. wichtige Schritt: Was bedeutet meine Aussage? Sie muss also in ein Verhältnis gesetzt werden zu anderen Aussagen, muss verglichen werden. Wenn auch das geklärt ist, kann man daran gehen, sich um die Form des Schaubildes Gedanken zu machen. Und hierbei hilft der Autor ungemein. In vielen Beispielen zeigt er auf, wie Schaubilder am sinnvollsten eingesetzt werden und schreckt auch nicht davor zurück aufzuzeigen, wie man abstrakte Begriffe visualisiert.
Zelazny, Gene, Wiesbaden 2002, 5. Aufl.,
204 S., 49,00 Euro
ISBN 3-409-53402-4



Visualisieren, Präsentieren, Moderieren

Der Autor stellt in diesem nach drei Schwerpunkten gegliederten Buch eine umfangreiche und übersichtlich strukturierte Sammlung von Regeln, Tipps und Anregungen für die gekonnte Vorbereitung und Durchführung von Präsentationen und Moderationen zusammen. Anfänger erhalten hier eine Einführung in Visualisierungstechniken und werden praxisorientiert darauf vorbereitet, vor einer Reihe von Menschen zu einem konkreten Thema zu sprechen. Seifert vermittelt, wie man durch einen aus-gefeilten Aufbau, eine gelungene Visualisierung und ein gekonntes Präsentationsverhalten informiert und überzeugt. Für, den Bereich der Moderation klärt er Fragen nach der Rolle von Moderator/innen, nach methodischen Ansätzen und nach der Verwendung von Hilfsmitteln. Auch für erfahrenere Vortragende und Moderator! innen stellt dieses Buch eine wertvolle Sammlung von Hinweisen für den Alltag bereit.
Seifert, Josef W., Offenbach 2001,Gabal Verlag, 172 Seiten, 15,00 Euro,
ISBN 3-930799-00-6



Optimal präsentieren

Gelungenes Präsentieren hat viel mit Selbstdarstellung und Persönlichkeit zu tun. Man darf nicht ängstlich sein, aber auch keine Oberlehrer-Allüren zeigen. Und unsicher darf man schon gar nicht sein. Wirkt es doch so, als stünde man nicht zu dem, was man sagt oder hat sich womöglich gar nicht vorbereitet. Mit diesem Buch konzentrieren sich die Autoreh auf die Person, den Menschen und zeigen, welches die besten Verhaltensweisen während des Vortrags sind. Angefangen vom Betreten der Bühne bis hin zum Umgang mit dem Medienmix. Sehr viele Bilder erleichtern die Anschauung und erinnern an Fehler, die man immer wieder an sich selbst beobachten kann.
Püttjer, C., Schnierda, LJ., Frankfurt/M. 2001, 176 S., 21,50 EUR, ISBN 3-593-36690-8



Das McKinsey Präsentationsbuch

Zelasny ist Director of Visual Communication der international tätigen Unternehmensberatung McKinsey. Wie bei Consultingunternehmen üblich, müssen am Ende der Analysen die Ergebnisse präsentiert werden. Und mit der visuellen Ausgestaltung dieser Präsentationen beschäftigt sich der Autor seit Jahrzehnten und hat nun sein Wissen in diesem Buch über die Durchführung von Präsentationen komprimiert. Glücklicherweise nicht hoch wissenschaftlich, sondern leicht lesbar mit amüsanten Aufmerksamkeiten, die jedem in einer Präsentation widerfahren. Zelazny legt viel Wert auf die richtige Mischung aus strukturierten Informationen und aussagekräftigen Grafiken. deren Gestaltungsprinzipien auch dementsprechend Raum einnehmen. Alles in allem ist das Buch ein leichter und lesenswerter Einstieg zum Thema Präsentieren.
Zelazny, G.,<br>
Frankfurt 2001,<br>
Campus Verlag,<br>
180 S., 34,90 Euro<br>
ISBN 3-593-36716-5



Innovativ Präsentieren

Der in F.A.Z.-Seminaren erfolgreiche Management-Trainer Albert Thiele bietet das Rüstzeug, um die Qualität und den Wirkungsgrad von Präsentationen zu optimieren. Der differenzierte Leitfaden erleichtert es, das inhaltliche und dramaturgische Konzept kundengerecht und ziel-wirksam zu gestalten, die richtigen Medien auszuwählen und die Charts ? hirngerecht? und imageförderlich zu entwickeln. Praxistipps finden sich zudem für den überzeugenden Vortrag und den gekonnten Umgang mit Störungen, Angriffen und schwierigen Einwänden.
Buch mit CD-Rom,Albert Thiele,Berlin 2000,F.A.Z.-Institut GmbH,356 S., 43,90 Euro,ISBN 3-927282-96-0



Präsentieren - professionell und erfolgreich

Überzeugungskraft gewinnen selbst gute Argumente erst dann, wenn sie entsprechend vorgetragen werden. Öffentlich einen Vortrag halten zu müssen, beunruhigt aber fast jeden. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, einen mitreißenden Vortrag zu gestalten. John Collins vermittelt in seinem Buch einleuchtend die Geheimnisse erfolgreicher Präsentation ? die sich natürlich auch auf alle anderen Kommunikationssituationen übertragen lassen. Collins zeigt die Grundlagen, wie man eine überzeugende Präsentation optimal vorbereitet und auch das nötige Selbstvertrauen aufbaut, um auch solche Situationen souverän zu meistern. Durch Tests zur Selbsteinschätzung, die Checklisten und Übungen kann das Gelesene intensiv trainiert und sofort in der Praxis angesendet werden.
John Collins,Landsberg 2001,mvg-Verlag im Verlag Moderne Industrie,ca. 100 S., 3,79 Euro. ISBN 3-478-86011-3



Die Macht der Rhetorik

Gerade im Berufsleben wird die Qualität der Kommunikation neben den fachlichen Fähigkeiten immer mehr zum Aushängeschild. Kompetenz in Sachen Rhetorik ist daher heute gefragter denn je. In seinem Buch zeigt Roman Braun bewährte und innovative Wege zur rhetorischen Fitness auf. Dabei greift der Autor auf das Rhetorik Know-how der letzten 2.500 Jahre zurück, von Aristoteles über Goethe bis hin zu Martin Luther King und Kennedy. Überraschende Strategien und erprobte Techniken helfen, rhetorische Fehler abzustellen und die Wirkung auf andere zu optimieren. Der Ratgeber bietet zahlreiche leicht umsetzbare Praxistipps, die zeigen, wie jeder die Gefühle seiner Gesprächspartner ansprechen kann.
Roman Braun,Frankfurt/Wien 2001,Wirtschaftsverlag Carl Ueberreuter,265 S., 15,90 Euro.ISBN 3-7064-0801-5



Die Macht der Stimme

In einer repräsentativen Studie hatte die Zeitschrift GEO 1998 erhoben, dass ein gebildeter Mensch eine neue Bekanntschaft zu 50 Prozent nach dem Klang der Stimme beurteilt. Für noch wichtiger erachteten die 1000 Befragten lediglich Gesicht und Kleidung. Je höher Bildungsgrad und Lebenserfahrung, umso wichtiger wird die Stimme: Rang 2 hinter dem Auftreten. Dabei tritt sogar der Inhalt des Gesagten in den Hintergrund, wie gesprochen wird, ist wichtig. Der effektive Einsatz der Stimme kann gelernt werden &#8211; allerdings immer in enger Verbindung mit der Persönlichkeit des Sprechers, denn hier gibt es einen engen Zusammenhang. Im Grunde kann man keine Stimme bilden, keine Redefähigkeit trainieren, ohne dass der Mensch innerlich mitreift. Die menschliche Stimme ist in ihrem Ursprung und ihrem Wesen nach etwas &#8222;von innen&#8220;. Ingrid Amon geht in ihrem Buch folglich von einem ganzheitlichen Ansatz aus und erklärt die physikalischen Zusammenhänge des Sprechapparates genauso, wie die psychologischen Hintergründe. Viele leicht nachvollziehbare Übungen zum Training des Sprechapparates, zur Lautbildung, zur Körperhaltung aber auch Wortschatzübungen und Aussprachehinweise verhelfen zu freiem und ausdrucksvollem Sprechen. Die beiliegende CD unterstütz wirkungsvoll das Stimmentraining.
Amon, I., Wien/Frankfurt 2000, Verlag Ueberreuter, 176 S. + CD, 39,90 Euro, ISBN 3-7064-0686-1



Präsentation mit elektronischen Medien

Ein lockerer Einstieg ist mit diesem Werk für diejenigen gelungen, die noch nicht viel mit Präsentationen im allgemeinen und mit Präsentationstechnik im besonderen zu tun gehabt haben. Erfreulich ist, dass die Autoren das Set würdigen, also weder die Person, noch die Technik oder gar die Umstände in den Vordergrund stellen, sondern die geeignete Komposition von allem. So ist denn auch zu den einzelnen Themen ein kurzer, verständlicher EInstieg gegeben. Dass die technische Seite stimmt, ist der Mitwirkung Reinold Imdahls zu verdanken. Er ist Inhaber eines der größten Distributionshäuser für Präsentationstechnik in Deutschland.
Gressmann, M., Imdahl, R.,Jehn, St., Künzell 1999, 172 S., 42,00 DM, Neuland Verlag für lebendiges Leben, ISBN 3-931403-30-0



Unternehmen Drehbuch

Über den Erfolg oder Mißerfolg eines Drehbuchs auf dem Film- und Fernsehmarkt entscheidet nicht nur das Talent des Autors, sondern auch die richtige Präsentation und Vermarktung. Julian Friedmann zeigt in seinem Insider-Handbuch, worauf es wirklich ankommt, um Lektoren, Produzenten und Agenten aufmerksam zu machen und von der Qualität eines Stoffes zu überzeugen. In diesem Nachschlagewerk finden Profis alle wichtigen Informationen, um den deutschen Markt zu erobern:
- Der Drehbuchautor als Geschäftsmann: Welche Möglichkeiten bietet der Markt? Welche Leute sollte man kennen?
- Die Kunst des Pitchens: Wie präsentiert man sein Drehbuch überzeugend?
- Verhandlungsführung mit Agenten und Produzenten; Credits und Honorare.
- Alle wichtigen Adressen: Ausbildungsmöglichkeiten, Workshops und Seminare, Filmförderung, Autorenverbände sowie Musterbriefe und Options- bzw. Autorenverträge.
Friedmann, J. et al., 302 Seiten, Lübbe, 1999,14,90 Euro
ISBN: 3404940024



Fit für den Auftritt

Der Griff zu diesem Buch lohnt sich. Stellt er doch alles noch einmal gekonnt zusammen. Es eignet sich sehr gut zur Selbstüberprüfung. Durch einen Selbsttest am Anfang, soll sich der Leser selbst einschätzen und dann in dem für ihm passenden Kapital beginnnen.
Norbert Franck, 205 Seiten, Dtv Verlag, ED: 2003, 8,50 Euro, ISBN: 3423340517



Wissen wirksam weitergeben

Wer kennt sie nicht, die vielen langweiligen und meist wirkungslosen Beamer-Präsentationen und Folienschlachten? Für alle Dozenten und Dozentinnen, die es besser machen wollen, hat die erfahrene Lehrtrainerin Manuela Dollinger zahlreiche praxiserprobte Tipps auf Lager. Dabei stellt die Autorin die Entwicklung der Lernenden in den Mittelpunkt und lässt die Leser hinter die Kulissen erfolgreicher Lernprozesse schauen. Ihr anwendungsorientiertes Selbstlern-Buch ist für Einsteiger und fortgeschrittene Wissensvermittler gleichermaßen nützlich. Die Anfänger finden in den 8 Kapiteln eine systematische Einführung in das pädagogische Handwerk. Für die praktizierenden Dozenten gibt es die neuesten Erkenntnisse aus der Lernforschung und klare Antworten auf folgende Fragen: - Wie wird Wissen effektiv und effizient vermittelt? - Wie wird Begeisterung oder Motivation für ein Thema geweckt? - Wie wird ein lernförderndes Gruppenklima geschaffen? - Wie wird der Lerntransfer in die Praxis gesichert und überprüft? ReferentInnen, DozentInnen, ModeratorInnen und alle Fach- und Führungskräfte, die betriebliche Lernprozesse begleiten, lernen Schritt für Schritt, Seminare, Vorträge oder Workshops lernpsychologisch optimal zu gestalten.
Manuela Dollinger, 200 Seiten, Orell Füssli Verlag, Ed: 2003, 26,50 Euro, ISBN: 3280050235



Der souveräne Vortrag

Der souveräne Vortrag, eine Seltenheit geworden: ein Ratgeber oder Unterstützer, der auch einlöst, was er vorgibt. Überschaubare Unterteilungen, Auflockerungen, praktische und teils ironische Beispiele, humorvoll und klug verfaßt; kein hochgestochener Pseudointellekt soll vermittelt sein, kein Versprechen zur sofortigen Lebensverbesserung und- handhabung wird vorgegeben; aber ein Ausleuchten möglichst vieler Details zum Thema: Vortrag-Halten, und dies aus den vielfältigsten Sichtwinkeln. Für jeden Privaten eine sichere Überprüfungsmöglichkeit seines Ist-Zustandes, für jeden Profi eine Fülle von Entwicklungshilfen, für jeden Seminaranbieter ein äußerst taglicher Leitfaden.
Fleur Wöss, 250 Seiten, Linde Verlag,Ed: 2004, 13 Euro ISBN: 3709300290



Praxiswissen Vertrieb. Berufseinstieg, Tagesgeschäft und Erfolgsstrategien

Das Buch richtet sich an Vertriebseinsteiger - auch aus nicht-kaufmännischen Bereichen, die sich den Herausforderungen des modernen Vertriebs stellen wollen. Auch für Vertriebler mit Berufserfahrung eine Gewinn bringende Lektüre! Neu in der 2. Auflage: ein Kapitel zum Thema Verkaufsförderung. Mit nützlichen Checklisten und einem Glossar zu den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Begriffen.
Martin Maas, Gabler Verlag, Ed. 2004, 32,90 Euro, ISBN: 3409117768



Lehren und Trainieren in der Weiterbildung

Wer präsentiert, der wird feststellen, dass er es ausschließlich mit Erwachsenen zu tun hat. Und die haben ein anderes Lernverhalten als z.B. Kinder. Deshalb ist es ratsam, sich einmal damit zu beschäftigen, worauf es beim Lernen bei Erwachsenen ankommt. Wer sich hier einen Überblick verschafft, kann seine Präsentationen, Schulungen, usw. von Anfang an in eine didaktische Struktur einbetten, die dem Publikum ideal entgegenkommt. Die beiden Autoren beschreiben z.B. wie der (Lern-) Stoff aufbereitet wird, wie der Unterricht durchgeführt werden soll, wie man die Medien einzusetzen hat und liefern vertiefenden Stoff zu ausgewählten Fragestellungen. Im letzten Teil wird eine ausführliche Literaturliste zu den Teildisziplinen vorgestellt.
Döring, K.W., Ritter Mamczek, B., 8. Aufl., Weinheim, 24,00 Euro,ISBN 3-89271-744-3



Die Macht des ersten Eindrucks

Der erste Eindruck ist entscheidend, der letzte bleibend. Wie man den ersten Eindruck verbessern kann und was man alles falsch machen kann, hat dieser einfach zu lesende, amüsante und lehrreiche Ratgeber zusammengetragen. Untermauert mit Fallbeispielen zeigt er auf wie Kommunikation zu einem Wohlfühlgespräch oder zu einem Missempfinden wird. Inhaltliche Themen sind z.B. der visuelle Eindruck, die richtige Vorbereitung auf Besprechungen und Telefongespräche, die Körpersprache und spezielle Situationen. Hin und wieder sollte man das Buch auch mal mit auf eine Geschäftsreise nehmen, als Aufmunterung, nicht in alte ?schlechte? Gewohnheiten zurückzufallen.
Cerwinka, G~, Schranz, G., Wien 1998, Verlag Ueberreuter, 186 S., 12,90 Euro,ISBN 3-7064-0432-x



Präsentieren und Visualisieren

Wie viel Bedeutung Präsentieren heute schon hat und in Zukunft noch bekommen wird, zeigt alleine schon die Zahl der erscheinenden Titel. Auch dieses Buch behandelt die Präsentation als Ganzes, von der Vorbereitung und Entwicklung bis hin zur Durchführung und Nachbereitung werden alle relevanten Aspekt behandelt. Schwerpunkt bekommt die Visualisierung, dessen Ursprung in der Wahrnehmung des Menschen liegt und hier thematisiert wird. Anschließend wird der Frage nachgegangen, wie die Botschaft visualisiert und auf die heutigen Medien zugeschnitten wird. Einen breiten Raum nimmt die Gestaltung einer Präsentation mit PowerPoint ein.
Breger, W., Grob, H.L., München 2003, dtv Verlag, 256 S., ISBN 3-406-48066-7, 11,00 Euro.



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