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Aktuell Tests Projektoren / Beamer Sanyo PLC-XU355 |
Test: Sanyo PLC-XU355
Auszug aus AV-views 02 / 2009
Das japanische Unternehmen Sanyo bietet bekanntlich ein breites Spektrum an Projektoren für alle Bereiche des professionellen Einsatzes an. Dabei hat man sich zwar nicht auf eine Technologie festgelegt, etwa 90% der Projektoren basiert allerdings auf der LCD-Technik. Auch unser heutiger Testkandidat nutzt die LC-Chips von Seiko Epson und gehört in die Klasse der leistungsstarken Business-Projektoren. Der PLC-XU355 wird mit einer Lichtleistung von 3500 Lumen angegeben, womit er auch in größeren Konferenzräumen und bei hohem Umgebungslicht Bilder in geeigneter Größe projizieren kann. Die XGA-Auflösung (1024 x 768 Bildpunkte) des Projektors ist bei Präsentationen immer noch Standard, das Gerät ist aber in der Lage, auch andere Auflösungen bis hinauf zu UXGA (1600 x 1200) in lobenswerter Qualität darzustellen. Eine sehr unauffällige Montage unter der Decke erlaubt das matt-weiße Gehäuse des PLC-XU355. Aber auch auf dem Arbeitstisch macht es einen guten Eindruck. Ein gutes Stück aus der Projektorfront ragt das Projektionsobjektiv hervor. Es ist aber durch einen Schutzring vor Beschädigung gut geschützt und lässt sich durch eine Aussparung feinfühlig und exakt bedienen. Ein sehr großer Zoombereich bietet Flexibilität bei der Aufstellung oder der Montage des Projektors und durch den großen, feststehenden Off-Axis-Winkel befinden sich immer 90% des Bildes oberhalb der Objektivmitte. Die Geräterückseite bietet Anschlussmöglichkeiten für alle üblichen Bildsignale. Das reicht vom einfachen FBAS- bis hin zum digitalen Signal (DVI-I mit HDCP). Hinzu kommen ein Netzwerkanschluss (LAN), der natürlich nicht sichtbare WLAN-Anschluss sowie die Möglichkeit, per USB nicht nur die Maus zu bedienen, sondern über ein USB-Flash-Laufwerk ganze Präsentationen ohne Computer präsentieren zu können. Der entsprechende USB-Stick wird übrigens mitgeliefert.
Das Einschalten quittiert der Projektor mit einem deutlich vernehmbaren Lüftergeräusch sowie einem ca. zehnsekündigen Count-Down, bis das Bild der angeschlossenen Quelle dargestellt wird. Die Qualität des dargestellten XGA-Signals ist in mehrerer Hinsicht sehr gut. So sind auch an feinen Linien keine farbigen Säume zu erkennen, was auf eine optimal eingestellte Konvergenz schließen lässt. Auch an der farblichen Darstellung gibt es nichts auszusetzen. Nicht nur die gesättigten Farben sondern auch alle Pastelltöne sind in feinen Abstufungen zu erkennen und machen einen sehr sauberen Eindruck. Auf dem Messplatz kam dann eine fast ungetrübte Freude auf. Unser Testgerät lieferte mit gemessenen 3450 Lumen nahezu eine Punktlandung, was das Einhalten der Herstellerangaben (3500 Lumen) angeht. Nur ein winziger Wehrmutstropfen trübte den optimalen Eindruck:
Den vollständigen Test mit allen Daten und technischen Angaben finden Sie in der AV-views 2009/02
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POSITIV
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NEGATIV
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- Hohe Lichtleistung
- Sehr gute Bildqualität
- Praktische / vielseitige Netzwerkfunktionen
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