AV-views: Das Magazin für audiovisuelle Kommunikation und Präsentation





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Aktuell Tests Projektoren / Beamer Toshiba TDP-F10

Test: Toshiba TDP-F10

Auszug aus AV-views 02 / 2009

Was anfangs noch etwas als exotisches Spielzeug belächelt wurde, beginnt nun, auch in den Bereich des professionellen Präsentierens Einzug zu halten: Echte (Hosen-)Taschenprojektoren, die als Lichtquelle Leuchtdioden verwenden. Bereits im Jahre 2004 wurde in Las Vegas der erste LED-Projektor vorgestellt und Toshiba spielte in diesem Bereich eine Vorreiterrolle. So ist denn auch der TDP-F10 nicht der erste LED-Projektor der Japaner, er ist aber auch bezüglich seines Preis-Leistungsverhältnisses ein sehr interessantes Seriengerät.
Seine Vorteile liegen nahezu im wörtlichen Sinne auf der Hand. Das Gerät misst gerade einmal 12 cm x 14 cm und hat eine Höhe von 5,5 cm. Es wiegt zudem nur 600 Gramm und ist damit ein leichtgewichtiger Winzling, der wirklich fast überall mit hingenommen werden kann. Der Ehrlichkeit halber muss natürlich gesagt werden, dass zum Gewicht des Projektors jedenfalls noch das des externen Netzteils hinzugezogen werden muss (ca. 300 Gramm). Mit IR-Fernbedienung und VGA-Kabel kommt man dann auf gut ein Kilogramm. Bei dem Netzteil handelt es sich übrigens um eins, wie es auch bei kleinen Notebooks zum Einsatz kommt. Es liefert 19 Volt mit bis zu 3,5 Ampere und wer unbedingt Gewicht sparen will und sowieso sein Notebook dabei hat, kann bei passenden technischen Daten mit einem Netzteil auskommen. Der Rechner sollte während einer Präsentation auch mal alleine mit seinen Akkus klar kommen.
Der handliche Projektor verleitet natürlich dazu, einfach mal so im wörtlichen Sinn aus dem Handgelenk ein paar Bilder auf die nächstgelegene Wand zu werfen. Da sich auch die Erwärmung des Gerätes in einem vollkommen problemlosen Bereich hält und die LED-Technik auch starke mechanische Erschütterungen nicht krumm nimmt, ist gegen die Projektion in dieser Form nichts einzuwenden. Praktischerweise ist der TDP-F10 mit einem SD-Speicherkartenslot sowie einer USB-Buchse ausgestattet und ist in der Lage, Bilder (jpg) vom Speichermedium direkt zu präsentieren. In einem nicht zu hellen Raum lassen sich so problemlos Projektionsgrößen von 20 –50 Zoll Diagonale und größer erzielen – mehr, als ein Notebook-Display hergibt. Unterlegen ist der Projektor (wie jeder Projektor) dem Display bezüglich des wahrnehmbaren Kontrastes in heller Umgebung und auch die Auflösung liegt deutlich hinter dem, was moderne Rechner liefern.


Den vollständigen Test mit allen Daten und technischen Angaben finden Sie in der AV-views 2009/02


POSITIV
NEGATIV
  • Speicherkarten + USB Slot
  • Hohe Farbqualität
  • Lichtleistung gering

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