AV-views: Das Magazin für audiovisuelle Kommunikation und Präsentation





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Aktuell Tests Projektoren / Beamer InFocus IN3108

Test: InFocus IN3108

Auszug aus AV-views 03 / 2009

Die Projektoren des amerikanischen Herstellers InFocus zeichneten sich schon lange durch gut durchdachte Details zur Benutzerfreundlichkeit aus. Auch der heute im Test befindliche DLP-Projektor IN3108 glänzt nicht nur durch seine „polierte“ Geräteoberfläche sondern insbesondere durch seine besonderen Merkmale.
Aber auch Äußerlichkeiten sind nicht unwichtig, denn Präsentieren, sei es im eigenen Hause oder beim Kunden vor Ort, bedeutet auch, das eigene Unternehmen zu repräsentieren. So sollte auch die eingesetzte Technik der CI des Hauses entsprechen.
Der IN3108 präsentiert sich mit seiner schnörkellosen, schwarz glänzenden Oberfläche unaufdringlich edel. Dabei ist man so weit gegangen, dass sogar die nötigen Bedientasten beim ausgeschalteten Gerät unsichtbar sind. An der Stromversorgung angeschlossen erscheint dann auf der Geräteoberfläche in dezent leuchtendem Blau die Einschalttaste. Die Oberfläche des Projektors ist in doppeltem Sinne berührempfindlich. So reagiert nicht nur der Einschalter auf Berühren der Oberfläche. Auch die übrigen Funktionen werden auf die gleiche Weise eingeblendet und lassen sich so problemlos bedienen. Kleiner Nachteil im Sinne der zweiten Bedeutung von „berührempfindlich“: Die glänzende Oberfläche übernimmt und speichert jede Berührung durch den Finger. So wird man kaum darum herum kommen, die Oberfläche nach jedem Einsatz wieder zu reinigen. Gut aus technischer Sicht ist an dieser Art der Bedienung, dass keine Gefahr besteht, dass die Schalter verschmutzen, kleben oder hängen bleiben oder hier Staub oder Anderes in das Geräteinnere gelangen kann.
Eine weitere Besonderheit gilt es bei allen aktuellen InFocus-Projektoren zu beachten: Im Gegensatz zur sonst üblichen Methode schaltet man den In3108 durch einmaliges Drücken auf den Ausschaltknopf aus. Ein zweites, kurz darauf folgendes Betätigen des Tasters macht den Befehl rückgängig. Diese Methode erscheint uns sinnvoller, da man so zumeist einen Knopfdruck weniger tätigen muss – es ist aber Gewöhnungssache.
Wie bei InFocus schon seit vielen Jahren üblich ist das Anschlussfeld auf der Geräterückseite durch farbige Markierungen leicht zu überschauen. So Kann man sich auch ohne Lesen der Beschriftungen den Monitor-Ausgang von den zwei Buchsen für die Computer-Eingänge unterscheiden. Praktischer noch als die VGA-Eingänge ist die Verbindung per DisplayLink. Dabei wird der Bildschirminhalt intelligent komprimiert vom Rechner per USB zum Projektor übertragen. Diese von der DisplayLink Group entwickelte Technik ist aus mehreren Gründen sehr praktisch. So ist gelingt das Herstellen der Verbindung immer auf Anhieb. Schon seit einigen Jahren bieten die gängigen Betriebssysteme die Möglichkeit, mehrere Monitore unterschiedlich zu konfigurieren und gleichzeitig zu betreiben. So kann beispielsweise ein Notebook im 16:10-Format laufen, während der XGA-Projektor sein passendes 4:3-Signal erhält. Auch können die beiden Ausgänge, der Monitor vom Rechner und der Projektor, unterschiedliche Inhalte zeigen. Sehr praktisch und professionell ist es zum Beispiel, wenn die Zuschauer nur die Präsentation sehen können, während der Moderator auf seinem Bildschirm noch weitere Informationen hat und auf seinen kompletten Rechner wie auch auf das Netzwerk etc. zugreifen kann, ohne dass das Auditorium davon etwas mitbekommt.
Anschlussfreudig ist der IN3108 aber auch ansonsten. Das Gerät hat Eingangsbuchsen für alle üblichen Signale, einschließlich eines HDMI-Anschlusses mit HDCP-Unterstützung.
Erwartungsgemäß hatte unser Testgerät keinerlei Schwierigkeiten mit den verschiedenen Eingangssignalen klar zu kommen. Getestet haben wir ihn mit einem Computersignal im 16:9 WXGA-Format (1280x720).


Den vollständigen Test mit allen Daten und technischen Angaben finden Sie in der AV-views 2009/03


POSITIV
NEGATIV
  • DisplayLink Verb. per USB
  • Sehr gute Farbqualität möglich
  • Durchdachte Details
  • Lichtabfall i. d. Bildecken

Alle Tests:




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