Im aktuellen Business-Design von Sony kommt auch der neue VPL-EX130 daher. Mit seiner Lichtleistung von angegebenen 3000 Lumen bei XGA-Auflösung ist der LCD-Projektor bestens für den Einsatz in kleinen bis mittleren Konferenzräumen zu nutzen, auch wenn eine relativ helle Arbeitsumgebung gewünscht ist.
Das schlichte, weiße Gehäuse integriert sich nicht nur problemlos ins Büro- oder Konferenzraumambiente, sondern lässt auch eine unauffällige feste Montage unter der Decke zu. Die Front- und Rückblende sind in schwarz gehalten, die warme Abluft entweicht nach vorne, was insbesondere beim Einsatz auf dem Konferenz- oder Arbeitstisch den Vorteil hat, dass niemand durch den Luftstrom gestört wird. Die Bedienung von Zoom und Fokus erfolgt durch entsprechende Stellräder an der Seite des Gerätes. Durch die gute Auslegung des Objektivs beeinflussen sich Zoom und Fokus nicht gegenseitig, was eine schnelle und präzise Einstellung des Projektors ermöglicht.
Das Anschlussfeld auf der Rückseite des Gerätes bietet Zugang für alle üblichen analogen Signale wie FBAS, S-Video, Komponenten und RGBhv vom Computer. Für letztgenannte Signalform stehen sogar zwei Eingangsbuchsen sowie eine Ausgangsbuchse für einen Kontrollmonitor zur Verfügung. Für digitale Bildsignale ist der VPL-EX130 nicht vorgesehen. Für Steuerzwecke steht ein RS232 Anschluss zur Verfügung. USB-Anschlüsse und Netzwerkfunktionalität sind nicht vorhanden.
Eine Besonderheit auch dieses Sony-Projektors ist, dass das Gerät aufgrund seiner Konstruktion um ca. 8° geneigt ist und das Bild dadurch höher projiziert. Die durch eine solche Schrägprojektion zwangsläufig auftretenden Verzerrungen werden (auf Wunsch) automatisch korrigiert (Trapezentzerrung). Dadurch müssen allerdings eine Reduzierung der Auflösung und Lichtleistung in Kauf genommen werden. Ein ausziehbarer Gerätefuß ermöglicht aber das Anheben des hinteren Geräteteils, so dass eine verzerrungsfreie, waagerechte Projektion möglich ist. Auch dann befinden sich aber noch fast 90% der Bildfläche oberhalb der optischen Achse, also der Objektivhöhe.
Der Bildprozessor ist in der Lage, Auflösungen bis hin zu 1400 x 1050 Bildpunkten auf XGA in guter Qualität umzurechnen, so dass der Einsatz des Projektors an modernen Rechnern kein Problem macht. Getestet haben wir natürlich mit der nativen Auflösung. Die Betriebsgeräusche sind bei Standard-Lichtleistung, welche die geringere ist, schon am Rande des für eine ruhige Arbeitsatmosphäre erträglichen.