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AV-views.de Aktuell Tests Projektoren / Beamer InFocus IN2114

Test: InFocus IN2114

Aus dem Hause InFocus erreichte uns diesmal ein preisgünstiges „Arbeitstier“ für den festen oder flexiblen professionellen Einsatz. Der IN2112 nutzt die DMD-Technik in XGA-Auflösung und ist mit seiner angegebenen Lichtleistung von 3000 Lumen für den üblichen Einsatz in normal hellen Konferenz- und Schulungsräumen gut ausgerüstet.
Bereits beim Auspacken des Projektors aus der Transporttasche fällt das ordentlich sortierte Zubehör auf. Wie bei InFocus üblich, ist für jedes Kabel sowie für die Fernbedienung eine durch ein Netz abgedecktes und beschriftetes Innenfach im Deckel der Transporttasche vorgesehen. So kann man sich schnell vergewissern, dass nichts Wichtiges fehlt. Gerade bei Geräten, die innerhalb einer Arbeitsgruppe, einer Abteilung oder einer Schulungseinrichtung von mehreren Personen genutzt werden, ist so die Vollständigkeit der Technik und damit die Einsatzbereitschaft des Projektors am einfachsten zu gewährleisten.
Das Gerät selber entspricht optisch dem derzeitigen „Buch-Design“ von InFocus. Auffallend ist der Ring um das Objektiv, der dezent blau leuchtet, sobald der Projektor eingeschaltet wird. Dann erst wird auch das Tastenfeld an der Geräteoberseite sichtbar. Dieses Bedienfeld ist nicht aus mechanischen sondern aus Sensortasten aufgebaut und passt sich bestens dem heute bei vielen Geräten üblichen Touch-Feeling an.
Nach dem Einschalten meldet sich der Projektor mit einem dezenten Zweitonsignal, das aber auch deaktiviert werden kann. Angenehm: Der temperaturgesteuerte Lüfter läuft erst bei Bedarf langsam an und bleibt, abhängig von der Umgebungstemperatur, auch bei voller Lichtleistung auf einem erträglichen Geräuschpegel. Nahezu schweigend verhält sich das Gerät bei reduzierter Lampenleistung.

Für die Praxis sehr hilfreich dürfte zumeist der besonders große Off-Axis-Winkel des Projektors sein. Die Bildunterkante liegt bei waagerechter Aufstellung des Gerätes immer deutlich oberhalb der Objektivmitte – natürlich ohne geometrische Verzerrungen. Muss man noch höher hinaus, so bietet die digitale Keystone-Korrektur den (automatischen) Ausgleich der optischen Bildverzerrungen, die durch Schrägstellen des Projektors sonst entstehen würden.
Sämtliche Anschlüsse befinden sich ordentlich beschriftet und übersichtlich gruppiert an der Rückseite des Gerätes. Dabei werden alle analogen Bildsignale akzeptiert, das Fehlen eines digitalen Bildzugangs kann man bei einem Business-Projektor mit XGA-Auflösung sicherlich verschmerzen. Statt dessen bietet der IN2114 weitaus Wichtigeres und Praktischeres: Das Gerät kann in ein IP-Netzwerk eingebunden werden und ist mit der InFocus eigenen LitePort-Schnittstelle ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen PC-unabhängigen JPEG-Reader, mit dessen Hilfe eine Bildershow direkt von einem USB-Speichermedium abgespielt werden kann. Ein optionaler Drahtlosadapter für LiteShow II bindet den Projektor in ein W-LAN Netz ein und ermöglicht darüber sowohl Audio- als auch Bewegtbildübertragung, so dass als einzige Kabelverbindung zum Projektor die Stromversorgung ausreicht.

Der erste Bildeindruck ist erfreulich gut. Dank der aktuellen BrillianColor Technologie erscheinen auch kritische Farben recht sauber. In der Grundeinstellung werden allerdings ganz helle Pastelltöne zu weiß und sind somit nicht mehr zu unterscheiden. Trotz der Vielzahl an Korrektur- und Einstellmöglichkeiten für die Bilddarstellung ist es uns leider nicht gelungen, die für eine normgerechte Messung der Lichtleistung geforderte Unterscheidung zwischen 100% Weiß und 95% Weiß möglich zu machen.


Den vollständigen Test mit allen Daten und technischen Angaben finden Sie in der AV-views 2010/02


POSITIV
NEGATIV
  • LAN-Anschluss
  • Bildlage sehr hoch
  • einfach zu nutzen
  • Lichtleistung nicht erreicht

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