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AV-views.de Aktuell Tests Projektoren / Beamer InFocus IN5110

Test: InFocus IN5110

Seitdem die Aktienmehrheit bei InFocus im Jahre 2009 in neue Hände gekommen ist, scheint der Weg des amerikanischen Unternehmens sich zu stabilisieren. Man arbeitet an Konstanz, stellt die Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt und will besonders durch die Qualität der Produkte überzeugen. Die Angebotspalette ist daher auch nicht mehr auf den schnellen Abverkauf in einem wie auch immer definierten Massenmarkt ausgelegt, sondern man will durch hochwertige und leistungsstarke Geräte auch wieder im professionellen Sektor Boden gewinnen. Auch hier arbeitet InFocus nicht mit „Kampfpreisen“, liegt aber dennoch im unteren Bereich der Preisskala. Auch die Zeiten, da praktisch nur auf die DLP-Technik gesetzt wurde, sind vorbei. Heute zieht man durchaus einen LCD-Projektor einem 1-Chip DLP-Gerät vor, wenn so die geforderten Qualitätsansprüche besser gewährleistet werden können.
Unser heutiger Testkandidat, der IN5110, basiert auf der LCD-Technik und garantiert damit schon einmal eine hervorragende Farbqualität zu liefern, ohne dass man auf die angegebene maximale Lichtleistung verzichten müsste. Bei der Auswahl der Auflösung hat InFocus in die hohen Register gegriffen. Mit 1920 x 1200 Bildpunkten liegt der IN5110 deutlich in der Oberklasse der Projektoren. Hinzu kommen die sehr gute Lichtleistung von angegebenen 4200 Lumen sowie die hohe Flexibilität bei der Aufstellung des Gerätes. Hier wird man durch das optische 2-fach Zoom in Verbindung mit der Möglichkeit, das Bild sowohl horizontal als auch vertikal mittels entsprechender mechanischer Regler zu positionieren, vermutlich in vielen Fällen eine bereits vorhandene Halterung nutzen können. Längst ist man in Hörsälen und Schulungsräumen bei der Ersatzbeschaffung für alte Projektoren und auch hier will InFocus mit diesem Gerät punkten.

Gehen wir zunächst einmal auf die „Äußerlichkeiten“ ein. Das Gerät ist mit seinem Gewicht von ca. 8 kg nicht zuletzt wegen des praktischen Tragegriffs problemlos transportabel. Dabei sollte man aber das hervorstehende Objektiv unbedingt mittels der mitgelieferten Kappe schützen. Das rückseitige Anschlussfeld lässt nun wirklich kaum noch wünsche offen. Vor allem für den Einsatz bei Ersatzinstallationen dürften die BNC-Buchsen für das analoge Bildsignal wichtig sein. Eine RS232 steht für Steuerzwecke zur Verfügung, aber auch an die aktuellsten Schnittstellen wie HDMI und LAN hat man gedacht. Zu allen Bildeingängen gibt es eigene Audio-Eingänge, die parallel zum Bild entweder an die eingebauten Lautsprecher oder an eine Audio-Ausgangsbuchse weitergeschaltet werden.

Der Fokus lässt sich problemlos von vorne bedienen, für die Einstellung des Zoom sollte man die Deckelklappe öffnen, hinter der sich auch die Stellräder für die horizontale und vertikale Verschiebung des Objektivs befinden.


Den vollständigen Test mit allen Daten und technischen Angaben finden Sie in der AV-views 2011/01


POSITIV
NEGATIV
  • Großer Zoombereich
  • Anschlussvielfalt
  • h+v Lensshift
  • Lichtleistung knapp verfehlt

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