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AV-views.de Aktuell Tests Projektoren / Beamer Sony VPL-SW125

Test: Sony VPL-SW125

Das japanische Unternehmen Sony dürfte wohl jedem ein Begriff sein – sei es durch seine bekannten Spielkonsolen, die Unterhaltungselektronik, die Computersparte, Kameras oder eben auch die Projektionstechnik. Obwohl diese sicher nicht die wichtigste Bedeutung im Unternehmen hat, steckte man doch auch hier immer schon viel Energie in die Entwicklung eigener Technologien und Produkte.
Unser heutiger Testkandidat glänzt allerdings nicht so sehr durch irgendwelche technisch herausragenden Merkmale, vielmehr ist der VPL-SW125 ein robustes Arbeitsgerät, das aufgrund seiner kurzen Brennweite optimal für viele Schulungs- und Konferenzräume geeignet ist.
Äußerlich auffallend ist natürlich das besonders große und sich deutlich vorwölbende Projektionsobjektiv. Die kurze Brennweite erfordert hier vom Hersteller hohe Präzision, damit eine über die gesamte Fläche möglichst gleichmäßige Lichtverteilung und scharfe Abbildung erfolgt. Kurzdistanzprojektoren bieten daher nie einen optischen Zoom – die Größe der Projektion ist somit alleine von der Projektionsdistanz abhängig.
Eine Sony-typische Besonderheit weist auch dieses Gerät auf: Um „waagerecht“, also mit zur Bildebene parallel stehender Objektivebene zu projizieren, muss der hintere Gerätefuß voll ausgefahren werden. Auch dann befindet sich übrigens die Bildlage schon komplett oberhalb der optischen Achse. Soll das Bild noch höher erscheinen, so fährt man den hinteren Gerätefuß entsprechend ein. Die entstehende geometrische Verzerrung lässt sich elektronisch manuell oder automatisch korrigieren – mit den bekannten Einbußen bei der Bildqualität.
Für die Verbindung zur Außenwelt stehen an der Rückseite des Gerätes alle üblichen Eingangs- und Ausgangsbuchsen zur Verfügung. Besonders zu erwähnen ist vielleicht die HDMI-Buchse, die auch für HDCP-codierte Filme geeignet ist. Per LAN-Anschluss (RJ45) kann der Projektor passwortgeschützt von jedem erreichbaren Computer kontrolliert und bedient werden. Eine Übertragung von Bilddaten über das Netzwerk ist allerdings nicht möglich. Neben der LAN-Steuerung ist auch eine serielle Kontrolle über RS232 vorgesehen, so dass auch die Verbindung zu entsprechender Mediensteuerung genutzt werden kann.
Nach dem Einschalten ist das erste Lebenszeichen der anlaufende Lüfter, dessen Geräusch mit dem Aufheizen der Lampe noch weiter anschwillt. In ruhiger Arbeitsatmosphäre ist das, was den Projektor akustisch verlässt, deutlich zu viel – nur bei Verwendung des Eco-Modus sinkt die Lautstärke in Abhängigkeit von der Temperatur auf einen akzeptableren Level. Das Bild allerdings – und das ist ja wohl das entscheidendere Kriterium – ist über jeden Zweifel erhaben. Die Farben werden sauber und ausgewogen dargestellt, es gibt keine auffallenden Konvergenzfehler und der Bildeindruck ist über die ganze Fläche gleichmäßig und konturscharf. Auch, wenn die angeschlossene Bildquelle eine höhere Auflösung (bis 1400 x 1050) anbietet, ist die skalierte Darstellung für die meisten Präsentationen wohl noch geeignet.
Auf dem Messplatz konnte unser Testkandidat seien Bildqualität auch unter dem Aspekt der Lichtleistung bestätigen. Nicht auf den Punkt genau aber noch im tolerierten Umfeld lag der festgestellte Wert: Unser Projektor erreichte 2333 Lumen, was noch in den +-10% Bereich fällt. Lobenswert ist die Gleichmäßigkeit der Lichtverteilung, die mit 84% für einen Kurzdistanzprojektor mit 100% OffAxis-Projektion einen sehr guten Wert darstellt


Den vollständigen Test mit allen Daten und technischen Angaben finden Sie in der AV-views 2011/04


POSITIV
NEGATIV
  • Sehr gute Farbdarstellung
  • zu laut

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